Der Leonidas als Belohnung für die Besten des Landes.
Schon längst ist der Leonidas im Salzburger Sport eine Marke geworden. Seit 2008 werden die begehrten Löwen in Gold, Silber und Bronze in den fünf wählbaren Kategorien (Sportlerin, Sportler, Trainer/Trainerin, Rookie) an die Besten des Landes vergeben. Zusätzlich gibt es seit zwei Jahren den Leonidas für den Publikumsliebling für die meisten Stimmen, die SN-Sportredaktion zeichnet für den Preis für das Lebenswerk verantwortlich.
Ein untrügerisches Zeichen ist jedes Jahr, wenn wenige Wochen vor der Leonidas-Gala am 9. April im Terminal 2 des Salzburg Airport in der SN-Marketingabteilung die vorproduzierten zwölf Löwen insgesamt in ihre Warteposition gerückt werden. Bereit für die Übergabe an erfolgreiche Persönlichkeiten aus dem Salzburger Sport.
Seit Beginn an werden die 3,5 Kilogramm schweren Löwen in der innovativen Kunstgießerei Schipflinger in Maishofen hergestellt. Seniorchef Franz hat schon längst an den Sohn Thomas übergeben – der aus Sandstein gefertigte Ur-Leonidas ist noch immer im Mittelpunkt des Interesses. In ein Sandform-Negativ wird flüssiges und auf 730 Grad erhitztes Aluminium gegossen – ein äußerst diffiziler und oft auch gefährlicher Vorgang. Der Gießvorgang passiert immer unter Zeitdruck: „Denn in zwei Minuten ist es hart“, wissen die Schipflingers. Über Nacht kühlen die Formen aus, dann wird geputzt und geschliffen, ehe die Löwen die Lackierung in Gold, Silber und Bronze erhalten. Fertig ist die Trophäe der begehrtesten Sportlerwahl im Land. Und die Familie Schipflinger kann dann in Sachen Leonidas durchatmen – außerdem sind sie Stammgäste der Gala. Der Besuch ist dann mehr als eine Qualitätskontrolle, es ist der Stolz auf ihr Produkt für die Sportwelt. Viele ihrer Löwen sind im ganzen Land in Häusern oder in Wohnungen von prominenten Sportlerinnen und Sportlern verteilt. Als Zierde, hinter Glas oder einfach als Hingucker – auf jeden Fall begleitet von vielen Erinnerungen.
Wer wird den Leonidas 2026 strahlend in die Arme nehmen können? Die Wahl ist längst geschlagen, die prominente Jury hat ihre Entscheidung getroffen. Am 9. April werden die Nachfolger von Valentina Höll (beste Sportlerin), Jan Hörl (bester Sportler), Oliver David (bester Trainer), Elena Dengg (Rookie) und Sarah Baumgartner (Publikumspreis) bekannt gegeben. Eines sei schon verraten: Die „Salzburger Nachrichten“ haben in diesem Jahr keine Kosten und Mühen gescheut, um alle Preisträger live vor Ort präsentieren zu können. Ein nicht immer leichtes Unterfangen in einer beginnenden Urlaubszeit, vor allem für viele Wintersportler.
Basis für die Entscheidungen waren wieder viele Stimmen der SN-Leserinnen und SN-Leser – ganz knapp wurde eine sechsstellige Zahl an Stimmabgaben verpasst. Die hohe Anteilnahme an Entscheidungen um den Salzburger Sport macht uns stolz. Einige haben sich bei der Wahl in diesem Wertungszeitraum von Mitte März 2025 bis Mitte März 2026 gehörig ins Zeug gelegt. Viele große Vereine, viele Einzelinitiativen, aber auch Trainingszentren haben ihre Protagonisten ins Spiel gebracht. Seit Jahren besticht das ULSZ Rif durch besondere Aktionen vor Ort – kein Wunder, passieren doch unzählige Sportlerinnen und Sportler, die im Leistungszentrum vor Ort trainieren, einen ausgestellten goldenen Löwen. Die Aufrufe in den sozialen Medien von Mirjam Puchner, Luca Karl oder Tabea Minichmayr haben gefruchtet.
Geerntet werden darf dann auf großer Bühne bei der Leonidas-Gala am ersten Donnerstag nach Ostern. Legendäre Momente sind garantiert. Denn zwei Überraschungen, der Publikumsliebling und der Preis für das Lebenswerk, werden für Furore sorgen. Das ist gewiss. Wie jedes Jahr, wenn es heißt: „Der Leonidas geht an …“
SN Redaktion Sport
Richard Oberndorfer
Titelfoto ©SN/DROB


