Die Leonidas-Wahl ist geschlagen: Das Tüfteln hat ein Ende

Die Preisträger 2026 stehen fest. Es wurde eine Mischung aus Arrivierten und Überraschungen.

Wenige Wochen vor der Leonidas-Gala der „Salzburger Nachrichten“ heißt es: „Same procedure as every year“. Das Prozedere bei der endgültigen Abstimmung einer prominenten Jury ist fix vorgegeben – nur die Gewinnerinnen und Gewinner werden ausgetauscht. Teilweise. Denn es gibt sie auch, die Seriengewinnerinnen und Seriengewinner, die die Siegerlisten befüllen. Wie im Vorjahr Mountainbike-Weltmeisterin Valentina Höll, die den dritten Goldenen Löwen hintereinander abräumte. Wie wird es ihr 2026 ergehen?

 

Alle Antworten gibt es bei der hochkarätigen Gala am 9. April – zum letzten Mal im Terminal 2 des Salzburg Airport. Denn der Terminal wird ab 2027 umgebaut und soll ab 2030 für den Tourismus wieder geöffnet werden.

 

Die prominente Jury mit Marlies Raich, Judith Floimair, Felix Gottwald, Walter Pfaller, Thomas Stangassinger, Hans-Peter Steinacher, Otto Konrad, Fritz Strobl sowie Christopher Pöhl (ORF) und Richard Oberndorfer (SN) hat alle Hände voll zu tun. Es gilt, in den vier Kategorien (Rookie, Trainer/Trainerin, Sportlerin, Sportler) eine endgültige Entscheidung zu treffen. Dazu kommen noch Preise für den Publikumsliebling mit den meisten Stimmen und der Preis für das Lebenswerk, der von der Redaktion der „Salzburger Nachrichten“ an herausragende Persönlichkeiten vergeben wird.
Jedes Jahr wird bei der Sitzung im SN-Saal getüftelt, bewertet, diskutiert und am Ende dann das Ergebnis in ein Punktesystem gegossen. Mit konzentrierter Miene werden die Punkte vergeben, aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz: „Abschreiben ist hier natürlich nicht erlaubt“, sagt das frühere Tennisass Judith Floimair schmunzelnd. Dann wird zusammengezählt – und das Leonidas-Menü ist fertig. Pikant, schmackhaft, aber auch manchmal überraschend im Abgang. Wie jedes Jahr. Wie auch an diesem 17. März 2026. Alle, die ausgezeichnet wurden, werden dann am 9. April präsentiert. So viel sei verraten: Das Ergebnis zeigt eine Mischung aus Arrivierten und Überraschungen.

 

Am Ende des Juryentscheids ließen alle Anwesenden Judith Floimair, die am 2. März ihren 60. Geburtstag gefeiert hatte, hochleben. Schon im Vorfeld hatte die frühere Top-Tennisspielerin zusammen mit Gatten Roland in Südafrika die Korken knallen lassen.
Basis für die endgültige Entscheidung der Jury waren die Stimmen, die seit dem 10. Jänner 2026 abgegeben wurden. Der Rekord wurde knapp verfehlt, aber eine sechsstellige Zahl ist in Reichweite gerückt. Dafür gilt der Dank an alle, die unter leonidas.SN.at ihre bevorzugten Sportlerinnen und Sportler angeklickt haben. Besonders erfreulich: Ganze Communitys im Landessportzentrum in Rif oder beim Eishockey-AHL-Meister EK Zell am See haben sich zusammengeschlossen und ihre Stimmen abgegeben. Die Folge: Es gab einige herausragende Gewählte.

 

Mit der endgültigen Entscheidung der prominenten zehnköpfigen Jury sind drei Phasen abgeschlossen: Die erste mit dem Sammeln der sportlichen Ergebnisse aller Aktiven, das schon mit dem Ende der Gala präzis und umfangreich aus der Feder der SN-Sportredaktion beginnt. Die zweite Phase ist jene, in der seit 10. Jänner bis zum 15. März abgestimmt werden kann, bevor die Entscheidung rund um die Löwen getroffen wird – die letzte und kürzeste Phase. Und dann geht es schon rasant weiter in Richtung 2027: „Das nächste Projekt Leonidas startet bereits am Tag nach der Gala“, meint SN-Marketingchef Christian Lassner, der die Marke Leonidas seit 2008 geprägt hat.

 

Aber stopp: Jetzt gilt es, in nicht einmal drei Wochen die Gala mit 800 illustren Gästen zu genießen. Die Vorfreude bei allen Aktiven ist vor allem für viele Wintersportler nach Ende der Saison allgegenwärtig.