Vorgestellt: Wir holen die Besten vor den Vorhang

Die Musterschülerinklopft oben an:

Wenn Sara Grabovac im Mittelfeld von Bundesligist Red Bull Salzburg das Heft in die Hand nimmt, würde man es als Zuschauer kaum glauben: Erst 16 Jahre ist die Stadt-Salzburgerin alt und trotzdem schon eine prägende Figur im Ensemble von Trainer Dusan Pavlovic. 
Der Coach schätzt Sara nicht nur wegen ihres dominanten Spielstils und ihrer körperlichen Präsenz auf dem Platz. Sie ist auch vielseitig einsetzbar, kann offensiv Akzente setzen, aber auch in der  Innenverteidigung das Kommando übernehmen.  2024 erhielt die in Taxham aufgewachsene Grabovac die österreichische Staatsbürgerschaft und spielte danach mit der ÖFB-U17 bei  der Europameisterschaft auf den Färöern. 
Mittlerweile ist die SSM-Schülerin bereits auf der nächsten Stufe angekommen. Mit Österreichs  U19 setzte sie in der EM-Qualifikation jüngst mit einem 12:0-Sieg gegen Estland ein Ausrufezeichen.  Teamchef Alexander Schriebl, der sie beim FC Bergheim in der Bundesliga debütieren ließ, holte sie  schon in den  erweiterten Kader des A-Nationalteams.

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Stadler schrieb ein Wintermärchen

Hermann Stadler ist schon sehr, sehr lange im Fußball daheim, aber die Erlebnisse bei der U17-Weltmeisterschaft haben selbst ihn zwischendurch sprachlos gemacht. Mit seiner ÖFB-U17-Auswahl stürmte er mit sieben Siegen am Stück und einem Torverhältnis von 17:1 ins Finale. Dass die Österreicher dort Portugal knapp mit 0:1 unterlagen, war freilich kurz schmerzhaft, denn alle hätten dieser Mannschaft den Weltmeistertitel vergönnt. Insgesamt überwog am Ende aber die Freude über ein außergewöhnliches Turnier und den Hype, den die 16- und 17-jährigen Nachwuchskicker in der Heimat ausgelöst haben. „In Summe haben wir über diese fünf Wochen in Katar Unglaubliches geleistet. Wir waren eine extrem homogene Gruppe, hatten einen sensationellen Teamspirit. Ich bin unheimlich stolz auf die Burschen“, sagte Teamchef Stadler  über das WM-Wintermärchen, das  die lange Trainerkarriere des 64-jährigen Oberndorfers krönt –  und ihn auch zu einem der Topfavoriten bei der Wahl zum Salzburger Trainer des Jahres macht.

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Der nächste „echte“ Salzburger

Lukas Hörl könnte der nächste „echte“ Salzburger sein, der im Salzburger Profiteam durchstartet. Der gebürtige Salzburger hat bis jetzt alle Stationen im Nachwuchs des EC Red Bull Salzburg sowie anschließend an der Red-Bull-Eishockey-Akademie durchlaufen und ist gerade dabei, sich im Profiteam der Red Bulls einen Fixplatz zu erarbeiten. 
Der 22-jährige Verteidiger war bereits in den letzten Jahren bei den Red Bull Hockey Juniors eine konstante Größe und ging der Mannschaft in der letzten AHL-Saison auch als Kapitän voran. In derselben Spielzeit absolvierte er auch bereits 34 Spiele inklusive Play-offs für das Salzburger Profiteam und die Nummer 95 hat  heuer endgültig den Umstieg geschafft. In seiner sportlichen Vita stehen zwei österreichische U20-Meistertitel, ein österreichischer Meistertitel in der Alps Hockey League sowie in der letzten Saison der Gewinn der ICE Hockey League mit den Profis der Red Bulls.

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Wählerinnen und Wähler gefragt

Schon bald, und zwar Anfang Jänner 2026, geht es in die neue Runde und in das heiße Rennen um die begehrten Löwen für Salzburgs Sportlerin, Sportler, Trainerin sowie Trainer und Nachwuchshoffnung (Rookie) des Jahres. Spannend wird es allemal. Bis zum Beginn der neuen Abstimmungsperiode ist allerdings noch etwas Zeit für Erfolge und Bestleistungen im Sport – und unser Leonidas hat bekanntermaßen seine Augen und Ohren überall. 
 
Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, bereits vor Beginn der Wahlperiode Sportlerinnen und Sportler für eine Nominierung vorzuschlagen. Wer also schon heute leonidas.SN.at besucht, kann mittels Formular seine Favoriten übermitteln. Unsere Sportredaktion wird anschließend einen genauen Blick auf die Erfolge des vergangenen Jahres werfen und die Nominiertenliste gegebenenfalls ergänzen.
 
Wie jedes Jahr gilt allerdings: Nominiert werden können nur diejenigen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Nachwuchshoffnungen, die gebürtige Salzburgerinnen und Salzburger oder bei einem Salzburger Verein gemeldet sind.
 
Ab sofort heißt es also: ab auf leonidas.SN.at, das ausgewiesene Formular wählen und eure Sportikonen für die kommende Leonidas-Wahlperiode zur Nominierung vorschlagen. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahmen!
SN Redaktion Sport

Titelfoto ©SN/Richard Schnabler